Samstag, 6. September 2008
URANIA: Berlin brisant - Vortrag mit Medien
in der Reihe:
Berlin brisant - Vortrag mit Medien
von Annette Ahme, M.A., Historikerin
Berlins historische Mitte - ein Gesamtkunstwerk
Präsentiert von radioBERLIN 88,8
Wie wurde die heutige historische Mitte Berlins, die zum Teil im Krieg verschont geblieben war, in DDR-Zeiten und in heutiger Zeit wieder aufgebaut? Das Forum Fridericianum ist noch vielen geläufig, aber wussten Sie, dass auch der Dreiklang "Schloss-Zeughaus-Rathausbrücke" als Manifest am Beginn des preußischen Königtums gestanden hat? Die Bezüge, die die Baumeister aufeinander genommen haben - Schlüter über Schinkel, Stüler und Langhans bis Messel und Hoffmann - werden ebenso lebendig wie das Sich-Spiegeln der jeweiligen Epoche in ihren Bauten und Denkmälern.
Preis - Normal: 5,00 €, Ermäßigt: 4,50 €, Mitglieder: 3,50 €
Geschichtsbewusstsein
Zwischen den beiden Gemeinden Berlin und Cölln gab es 1650 nur zwei Brücken über die trennende Spree: Die Mühlendamm-Brücke und die Lange Brücke (heute Rathausbrücke).
Die Karte von dem Ingenieur Memhardt könnte sozusagen als Referenz für die geschichtliche Bedeutung herangezogen werden, sollten die Entscheidungsträger beim Neubau der heutigen Brücke noch Zweifel haben. Die Brücke ist auch die älteste Steinbrücke Berlins.
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VORTRAG in der URANIA am 22.9.2008, 19:30 h
in der Reihe: Berlin brisant - Vortrag mit Medien
von Annette Ahme, M.A., Historikerin
Berlins historische Mitte - ein Gesamtkunstwerk
Präsentiert von radioBERLIN 88,8Wie wurde die heutige historische Mitte Berlins, die zum Teil im Krieg verschont geblieben war, in DDR-Zeiten und in heutiger Zeit wieder aufgebaut? Das Forum Fridericianum ist noch vielen geläufig, aber wussten Sie, dass auch der Dreiklang "Schloss-Zeughaus-Rathausbrücke" als Manifest am Beginn des preußischen Königtums gestanden hat? Die Bezüge, die die Baumeister aufeinander genommen haben - Schlüter über Schinkel, Stüler und Langhans bis Messel und Hoffmann - werden ebenso lebendig wie das Sich-Spiegeln der jeweiligen Epoche in ihren Bauten und Denkmälern.
Preis - Normal: 5,00 €, Ermäßigt: 4,50 €, Mitglieder: 3,50 €
Dienstag, 26. August 2008
Wichtige Denkpause nutzen
1.) Der vorgesehene Erlaß einer Gestaltungssatzung für die Historische Mitte
Hier ist es unbedingt notwendig, Schloßplatz und Rathausbrücke mit in den Geltungsbereich einzubeziehen. Die Rathausbrücke ist kein "Nutzbauwerk", sondern sie verbindet ästhetisch und geschichtlich das barocke, königliche Berlin mit dem Ursprungs-Berlin, der Keimzelle aus Berlin und Cölln.
2.) Die eingetretene Zeitverzögerung aufgrund des Widerspruchs der Berliner Reedereien
(diese Information ist heute der Berliner Morgenpost zu entnehmen).
Es ist dringend, die jetzt entstehende Denkpause zu nutzen, um der Rathausbrücke endlich die ihr gebührende Sorgfalt bei ihrer Gestaltung zukommen zu lassen. Der Architekt, Walter A. Noebel, wäre jederzeit bereit, eine neue Planung, die die Geschichtlichkeit der Brücke besser berücksichtigt, zu erarbeiten.
3.) Die Aufregung um die Gestaltung der Berliner Mitte
Mit seinem Diktum vom häßlichen Alexanderplatz hat der Regierende Bürgermeister ausgesprochen, was viele denken: Noch immer wird der historischen Mitte nicht die ästhetische Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdient. Insofern sollte die Trauer über schon mißlungene Gebäude dahingehend genutzt werden, daß Bauten, die noch nicht realisiert sind, jetzt einer besonders genauen Prüfung unterzogen werden. Dies gilt natürlich ganz besonders für die Rathausbrücke. Die Rathausbrücke ist in ihrer emblematischen Bedeutung nur der Karlsbrücke in Prag oder der Augustusbrücke in Dresden zuzuordnen. Diese Stelle galt einst als der schönste Fleck von Berlin, es war die meistverkaufte Postkartenansicht der Stadt.
Wir fordern die Öffentlichkeit und insbesondere die Berliner Politik auf, die jetzt eingetretene Denkpause für eine bessere Rathausbrücke zu nutzen.
Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag, Annette Ahme
Schloß Dom und Denkmal des Großen Kurfürsten - Postkarte von 1938
Im Vordergrund die heutige Rathausbrücke, die früher Lange Brücke hieß und 1895 offiziell in Kurfürstenbrücke umbenannt wurde.
(Diese Postkarte stellte uns Reinhard zur Verfügung)
Das Foto der Brücke von Max Missmann
aus dem Buch "Vom Mühlendamm zum Schlossplatz"
von Laurenz Demps. (Parthas Verlag).
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Donnerstag, 14. August 2008
Rathausbrückenfest
1. Auf dem Treffen der Arbeitsgruppe Nikolaiviertel wurde besprochen, ein Rathausbrückenfest zum Beispiel am 21. September 2008 zu versuchen zu organisieren. Entsprechende Genehmigung wurde von mir beantragt.
2. Es wurde verabredet, eine Petition einzureichen und dieser Petition den bei uns vorhandenen wissenschaftlichen Sachverstand mit beizufügen. Zwischenzeitlich hat Prof. Peschken seine Stellungnahme hergereicht. Die Parlamentsferien gehen bis zum 31. August 2008. Bald danach sollten wir die Petition einbringen.
3. Nach wie vor wird ein Sponsor gesucht, der dem Land Berlin sagen würde. "Ich baue Dir Deine Brücke, aber nur wenn sie historisch und stadträumlich angemessen gestaltet ist und wenn sie das Denkmal enthält."
4. Das "Abendblatt" ist nach wie vor am Thema dran, die Unterzeichnerin versucht weitere Printmedien für das Thema Rathausbrücke zu erwärmen.
5. Es wird auch weiter über Formen nachgedacht, wie die Bürger ganz direkt ihren Protest zum Ausdruck bringen können.
6. Aktuelle Infos gibt es immer unter "Rathausbruecke.de"
Bitte sagen Sie diese Infos an Personen, von denen Sie wissen, daß sie keine e-Mail-Adresse haben, weiter - vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Annette Ahme
Donnerstag, 31. Juli 2008
Reiterstandbild am Roten Rathaus


Rotes Rathaus und Rathausbrücke gehören zum historischen Berlin.
Das Relief an prominenter Stelle der Fassade verweist auf das Reiterstadtbild des Großen Kurfürsten, welches von Schlüter speziell für diese Brücke entworfen und schließlich dort aufgestellt wurde.
Dienstag, 29. Juli 2008
Palast-Brücke oder Schloss-Brücke?

Hier das Modell aus der Zeit, als der Palast der Republik (links im Bild) noch die Uferpromenade bildete. Nach dem Abriss soll dort eine Schlossfassade wieder entstehen. Damit ist das Modell für die Brücke obsolet - oder?
Montag, 21. Juli 2008
Informationstour per Schiff am 24.7. um 18 Uhr
"Die Berliner Rathausbrücke"
Zum Stand der Planung und
zur Bedeutung der Rathausbrücke im Berliner Stadtbild
Am Donnerstag, 24. Juli 2008 um 18.00 Uhr
Auf dem Museumsschiff "Renate Angelika"
im Historischen Hafen
Märkisches Ufer / Ecke Inselbrücke
Fußweg: Man geht an der Mühlendammbrücke am Südufer der Spree in Richtung Osten, dann stößt man darauf.
ÖPNV: U-Bhf Märkisches Museum, Bus 248 (Breitenbachplatz - Alexanderplatz) , Bus 347 (Philharmonie - Warschauer Straße)
Ablauf:
18.00 Einführung anhand von Bildern und Plänen (Annette Ahme)
18.15 Offene Fragen und Kritikpunkte aus der Sicht von Gewerbetreibenden im Nikolaiviertel
(Martin Boettcher)
18.30 Die Rathausbrücke in ihrer emblematischen Bedeutung für die Stadtmitte von Berlin
(Prof. Dr. Goerd Peschken
Professor i. R. für Baugeschichte der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg)
19.00 Fragen und Diskussion
20.00 Ende
Bei dieser Gelegenheit können Sie auch die Ausstellung zum Historischen Hafen kennenlernen und besichtigen.
Wegen der begrenzten Zahl der Plätze wäre es hilfreich, wenn Sie in einer kurzen Rückmail Ihr Kommen signalisieren würden.
Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag
Annette Ahme

