Sonntag, 25. November 2012

Gibt es Unterwasser-Archäologen?

Beim schwierigen Abriss des Mittelpfeilers zeigen sich Schichten unterschiedlicher Epochen.

Der mächtige Betonklotz aus DDR-Zeiten steht auf einem gemauerten Sockel. Was aber bietet sich unter der Wasseroberfläche? Wer dokumentiert den Abriss? Wo sind die Archäologen?

Um einen Überblick der Baustelle zu geben, habe ich das alte fish eye Objektiv rausgeholt...

..., dass leider so schlecht ist und deshalb die Fotos an den Rändern unscharf zeichnet.


Ganz deutlich erkennt man hier das Mauerwerk aus gelben Ziegelsteinen, welches auf einer Platte aufgesetzt ist.

Und woher kommt das Holz?


Und woher kommt der Pfahl im Wasser zwischen den beiden Lastkähnen? Sollte die Theorie stimmen, dass das Fundament für den Sockel des Kurfürsten-Denkmals auf Pfählen gegründet war?

Sonntag, 18. November 2012

Pfähle als Bodenplatte

Wem gehören die Pfähle ...

... unter der Rathausbrücke (früher Kurfürstenbrücken)?
Der Mittelpfeiler trug auch das Reiterstandbild. Auch hier wurde wahrscheinlich eine ähnliche Bodenplatte in der Spree verankert.
Daran hat offenbar noch niemand gedacht. Deswegen zieht sich der Abriss wohl noch eine Weile hin.


Lieber M.,
bitte forsche mal nach, ob Du Bauunterlagen hast zur Fundierung der Rathausbrücke/Kurfürstenbrück. Das Denkmal brauchte einen festen Sockel.

Heute am Sonntag, 18.11.2012 habe ich gegen Mittag einen Beitrag im Info Radio gehört, den ich gerne noch einmal nachlesen oder nachhören möchte.
"Friedrichswerdersche Kirche, Bauen in Berlin- Mitte, Bauprojekte verursachen Schäden."
Bitte neben Sie mir den Internet-Link oder das Manuskript.
DAnke!
Diese Beiträge gibt es schon:
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/nahaufnahme/201211/181570.html
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/bme/201211/01/friedrichswerdersche.html

Donnerstag, 8. November 2012

Abriss des Mittelpfeilers schwierig

Diese Baustelle fasziniert die Passanten - unter der Brücke. Wechselnde Geräte sind da im Einsatz. Der Beton wehrt sich. Nun wird das Material weg-gefräst. Erstaunlich, welche Zusatzgeräte es für einen "normalen" Bagger gibt.

Was aber passiert mit dem Staub? Der fällt nur als größerer Brocken ins Wasser. Der Betonstaub verteilt sich antlang der Uferpromenade? Da wird sich bestimmt bald jemand beschweren.
Wetten, dass ...!

Hier ein kurzes Video vom Tage.

Ach ja, noch geht es um den reinen Beton aus DDR-Zeiten. Wenn die Baufirma erst die Wasserline erreicht, dann könnte es Überraschungen geben. So wie auf der Baustelle nebenan, dort wo das Humboldt-Forum entsteht, resp. das Schloss stand. Gegründet auf vielen, vielen Holzpfählen.
Im Berliner Kurier gibt es eine aufregende Fotostrecke dazu. Und wie immer, wenn es um das frühere Schloss geht, das da "wieder aufgebaut" wird, werden alte Fotos von der Kurfürstenbrücke (heute Rathausbrücke) aus dem Archiv geholt.
Und das Denkmal des Großen Kurfürst steht auf seinem Sockel. Was befindet sich unter dem Sockel? Wie wurde das Fundament gegründet? So wie beim Schloss? Auf Holzpfählen?








Montag, 5. November 2012

Mittelpfeiler-Abriss geht weiter

Damit der vorherige Beitrag nicht so absolut und endgültig stehen bleibt, muss hier die Arbeit unter der Brücke weitergeschrieben werden. Besser noch gezeigt werden. 

Ein Schubschiff wird beladen. 

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Abriss des Mittelpfeilers schon beendet?

Was ist denn nun wieder los? Euphorische Stimmung bei den Beobachtern, die den Abriss des Mittelpfeilers - als Youtube-Video - dokumentieren. Der Bagger mit dem Betonmeißel ist weg. Warum?





 
Bei der Vorgeschichte jahrelanger Verzögerungen mit immer wechselnden Begründungen für den Baustopp, so könnte man hier beim Stopp vermuten, dass diesmal der Abrissunternehmer Insolvenz angemeldet hat. Oder?

Die Informaten aus dem Büro des Bausenators Müller schweigen dazu. Keine Mitteilung, nichts in der Presse. Dabei weiß die Verwaltung, dass gerade an dieser Baustelle genau hingeschaut wird. Oder stimmt die Vermutung doch, dass sich der Mittelpfeiler nicht so einfach entfernen lässt?

Es ist mal wieder spannend. Der kommende harte Winter wird wahrscheinlich als Ausrede genutzt, wenn der Mittelpfeiler im nächsten Jahr die Fahrrinne der Spree an dieser Stelle immer noch zur Einbahnstraße macht.


Wie der Leser dieses Blogs unschwer erkennen kann, bleibt das Thema noch eine Weile aktuell. Der Blogger würde jedoch gern sehen, dass diese unendliche Geschichte bald beendet wird. Konnte die Bürgerinitiative am Anfang eine Wiederherstellung der alten Brückenform mit Denkmalsockel nicht erreichen, so bleibt der begründete Verdacht, dass diese Bürokratie überfordert ist. Der Bürger muss erfahren, dass auch in Zukunft bei explodierende Baukosten niemand die Verantwortung übernimmt und dann zurücktritt. Dieser Blog verlangt nach mehr Transparenz!

Freitag, 26. Oktober 2012

Arbeiten am Mittelpfeiler

Der Chronist schaut zu, wie die Bauarbeiter den Mittelpfeiler zerlegen. Oberflächlich, erst einmal.
Stahl und Beton bieten keinen Widerstand. In der heutigen Zeit ist diese Aktion offenbar nur eine Frage der "Maschinen Power". Richtig spannend wird es, wenn der Sockel im Wasser, unter Wasser beseitigt werden muss, um die Fahrrinne für die Schiffe freizugeben.

Immerhin, der Abriss bleibt spannend. Für die Touristen auf dem Weg zwischen dem Nikolaiviertel und dem Lustgarten. Und für die Anwohner, die diese Dauerbaustelle nicht mehr wirklich missen möchten. (Das ist Ironie.)


 

Montag, 15. Oktober 2012

Unter der Brücke geht es weiter

Die Rathausbrücke ist eine aufregende Baustelle, nun auch für Touristen.





Die Spundwände werden entfernt.

Großes Gerät ist im Einsatz.

Kaum ein Durchkommen für die Ausflugsschiffe.