Samstag, 19. September 2009

Warten oder Umweg?


Die Straße ist gesperrt. Wann beginnen die Bauarbeiten für die neue Brücke?

Sonntag, 26. Juli 2009

Stand der Dinge im Juli 2009

Hier ein paar Impressionen vom Verlauf der Arbeiten ....







Die Rohre vom Heizkraftwerk-Mitte sind die letzten Verbindungen zwischen den Ufern. Funktionslos? Nicht ganz: Sie halten die Zeichen für die Schifffahrt.


Versteckt unter Bäumen im Park findet der Sucher das Bauschild. Warum so verschämt?

Freitag, 26. Juni 2009

... und du bist weg

Ein Tag im Juni 2009

In der Morgenpost
Fußgänger stehen ratlos vor der Rathausbrücke
Donnerstag, 18. Juni 2009 09:58
Seit Dienstag ist die Verbindung zwischen dem Nikolaiviertel und dem zukünftigen Schlossareal quasi ohne Vorwarnung gekappt. Zwar hatte es im Vorfeld vage Ankündigungen zum Beginn der Sperrung gegeben, doch der genaue Zeitpunkt wurde vom zuständigen Bauamt nicht genannt.
Foto: Marion Hunger
Studentin Janina steht ratlos an der Rathausbrücke. Hier gibt es plötzlich kein Durchkommen mehr
Für Kopfschütteln, Unmut und Riesenärger bei Fußgängern und Radfahrern sorgt die plötzliche Sperrung der Rathausbrücke in Mitte. Seit Dienstag ist die Verbindung zwischen dem Nikolaiviertel und dem zukünftigen Schlossareal quasi ohne Vorwarnung gekappt. Zwar hatte es im Vorfeld vage Ankündigungen zum Beginn der Sperrung gegeben, doch der genaue Zeitpunkt wurde vom zuständigen Bauamt nicht genannt. Die vielen Passanten ärgert besonders, dass weit und breit kein Schild auf die neue Verkehrssituation hinweist, während für Autofahrer rechtzeitig und mehrmals das Zeichen für Sackgasse aufgestellt ist.
„Das ist unglaublich“, schimpft Doris B. (25), die mit ihrem Kinderwagen vor dem Gitterzaun halten musste. „Ich komme von der Wilhelmstraße und wollte zum Kinderarzt ins Nikolaiviertel.“ Ihr blieb nur der große Umweg über die Schloßplatz-Baustelle und die Karl-Liebknecht-Straße. „Besonders ärgerlich, weil ich jetzt natürlich den Arzttermin nicht einhalten kann.“ Weshalb die Vollsperrung ohne Vorwarnung blieb, konnte von der zuständigen Senatsabteilung für Stadtentwicklung nicht erklärt werden. Dabei hatte die Verwaltung noch im April verkündet: „Für Fußgänger und Radfahrer wird die Rathausstraße… zugänglich sein. Ein provisorischer Fußgängerübergang stellt sicher, dass die Spreeuferpromenade und das angrenzende Nikolaiviertel auch während der Bauzeit erreicht werden können.“
Als besonders lachhaft empfanden die zahllosen Betroffenen ein kleines weißes Schildchen mit der Aufschrift: „Rathausbrücke gesperrt“ und „Fußgänger“ mit einem Pfeil, der geradewegs in den Hof der Hochschule für Musik Hanns Eisler am Schloßplatz 7 führt.
Eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer wird es nicht geben. „Wir haben das im Vorfeld erwogen, aber dann aus wirtschaftlichen und technischen Gründen verworfen“, sagt Lutz Adam, Bereichsleiter bei der Senatsverwaltung. Für eine provisorische Spreebrücke hätte man sehr lange Rampen anlegen müssen, um sie für Rollstuhlfahrer benutzbar zu machen. So ist die Überquerung der Spree an dieser Stelle frühestens Ende kommenden Jahres oder Anfang 2011 wieder möglich. Die neue Rathausbrücke aus Stahlträgern und Betondecke soll im Sommer 2011 fertiggestellt sein. In der kommenden Woche beginnt der Abriss des alten Bauwerks.
Für die Geschäftsleute in der Nähe beginnt eine schwierige Zeit. „Die Touristen und die Laufkundschaft bleiben weg“, sagt Ilona Kühn, Inhaberin der „Klöppelstube“ an der Rathausstraße 21. „Die Leute, die auf dem Weg zum Außenministerium oder zur Hochschule im Staatsratsgebäude vorbeikamen, nehmen jetzt einen anderen Weg. Und wer schlendert schon gern an Läden vorbei, die an einer Baustelle liegen?“ Doch die Geschäftsfrau gibt nicht auf. Um Stammkunden zu halten, bietet sie Schauklöppeln, Kurse und Modenschauen an (www.kloeppeln-berlin.de).
Um den Bau der alten Kurfürstenbrücke anstelle der provisorischen Rathausbrücke aus DDR-Zeiten am Humboldt-Forum hatte es einen langen Kampf gegeben. Bürgervereine sowie die Gesellschaft Historisches Berlin wollten eine Rekonstruktion der alten Schlossbrücke erreichen. Doch sowohl Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer als auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (beide SPD) zeigten keinen Einlenkungswillen. Sie beharrten auf dem Neubau einer schlichten Brücke an dieser Stelle.
Doch schon dabei hatten sich die Behörden nicht mit Ruhm bekleckert, denn innerhalb weniger Monate waren die Kosten um mehr als die Hälfte gestiegen. Sollte die Brücke ursprünglich sechs Millionen Euro kosten, sollen es jetzt 9,3 Millionen werden zuzüglich weiterer Kosten von einer Million Euro wegen integrierter Telefon- und Stromleitungen, so die Auskunft der Senatsverwaltung.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Brücke gesperrt

Pressemitteilung des Senats vom 18.6.2009

Seit Ende vergangener Woche ist die Rathausbrücke für Fußgänger gesperrt. In kürze beginnt der eigentliche Abriss. Die Rathausbrücke überspannt im Zuge der Rathausstraße die Spree-Oder-Wasserstraße und verbindet das Nikolaiviertel/Marx-Engels-Forum mit dem Schlossplatz/Marstall. Die alte Brücke wird abgerissen und durch eine neue Konstruktion ersetzt.
Mit den Baumaßnahmen für den Neubau der Rathausbrücke in Berlin-Mitte wurde Ende April 2009 begonnen. Seither wurden Suchschachtungen für die Leitungsträger vor und hinter dem Brückenbauwerk und im Bereich der Rathausstraße zwischen Nikolaiviertel und dem Marx-Engels-Forum ausgeführt. Vorbereitende Arbeiten für die Herstellung der Entwässerungsleitungen wurden ebenfalls ausgeführt.
Auf dem Überbau des Brückenbauwerkes wurde bereits der Asphaltbelag abgefräst. Die Demontage der Geländer hat begonnen. Ende Juni/Anfang Juli soll die Brücke geleichtert werden, indem einige Brückenelemente aus der Konstruktion herausgetrennt werden. Der eigentliche Abrisstermin erfolgt nach Entfernung der Leitungen durch Vattenfall, er kann deshalb noch nicht genau terminiert werden.

Die Demontage der Stahlbau- und Stahlbetonbauteile des Überbaus beginnt voraussichtlich in der 26. KW. Die Brückenelemente werden vor Ort getrennt und mittels Autokran ausgehoben. Die Demontagearbeiten sind voraussichtlich Anfang Juli 2009 abgeschlossen.
Die alte Rathausbrücke ist seit dem 12.06.2009 voll gesperrt. Der gesamte Verkehr wird über die benachbarte Mühlendamm- und Schlossbrücke geführt. Eine provisorische Fuß- und Radwegbrücke als Spreequerung wird nicht errichtet. Bereits in der Phase der Entwurfsplanung wurde die Machbarkeit untersucht. Auf der südlichen Seite ist der Bau einer solchen Brücke - bedingt durch die örtlichen Verhältnisse (Marstall/ Nikolaiviertel) - nicht möglich. Auf der nördlichen Seite hätten Höhensprünge überwunden werden müssen, die für die barrierefreie Nutzung lange Rampen erforderlich gemacht hätten. Da die Spreeübergänge Mühlendamm/ Liebknechtbrücke in zumutbarer Nähe liegen, wurde bereits in dieser Planungsphase eine provisorische Fußgängerbrücke verworfen.

Die Demontage der Brücke erfolgt unter halbseitiger Sperrung der Spree und damit unter Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs. Die Arbeiten werden innerhalb der gesetzlichen Arbeitszeiten ausgeführt.

Weitere Termine
Beginn Einbringen der Spundwände: Ende Juli 2009
Beginn Abbrucharbeiten im Bereich der Widerlager: Mitte August 2009
Beginn Herstellung der neuen Widerlager: Ende Oktober 2009
Bauwerksdaten (neue Rathausbrücke)
Bauweise Stahlverbundkonstruktion
Gewicht des Überbaus rd. 290 t
Gesamtstützweite 40,80 m
Gesamtlänge Bauwerk 44,70 m
Breite zwischen den Geländern 18,00 m
Lichte Durchfahrtsbreite 26,50 m

Sonntag, 26. April 2009

Wer hat das Sagen?

Am Montag, 27. April 2009, 10.00 Uhr, Raum 376, Stadtentwicklungsausschuß des Abgeordnetenhauses,
Themen:
1.) Gestaltungsverordnung für die historische Mitte
2.) Antrag der FDP: B-Plan für das Humboldt-Forum und Umfeld
3.) Antrag der CDU: Einrichtung eines Beirats für die Historische Mitte


Im Tagesspiegel vom 24.4.09 auf S. 1 der Kommentar des Tages: "Hier baut der Chef". Gerd Nowakowski plädiert so eindeutig wie nie bisher im Tagesspiegel für ein historisches Berlin, der letzte Absatz lautet:

"Nach dem städtebaulichen Urknall Mauerfall und dem Umzug der Bundesregierung geht es um die nächste Etappe. Damals stand die architektonische Moderne im Vordergrund – ob am Potsdamer Platz oder rund um den Reichstag. Berlin muss sich dabei nicht einmal neu erfinden: Mit dem Planwerk Innenstadt liegt seit Jahren eine Folie vor, wie die historischen Grundrisse wiedergewonnen und Straßenschneisen zurückgebaut werden können. Und wer meint, hier überziehe der Westen den Ostteil der Stadt mit zu viel Retro: Das historisch anmutende Nikolaiviertel ist bereits 1987 erbaut worden – vor der Wende."

Der ganze Kommentar unter:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Mitte-Klaus-Wowereit;art141,2781180

Und im Berlin-Teil dann der Artikel: "Senatorin am Gängelband / In wichtigen Fragen zur Stadtentwicklung nimmt der Regierungschef Junge-Reyer nicht mehr ernst", Näheres unter:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Junge-Reyer-Stadtentwicklung;art124,2781120


Mit freundlichen Grüßen
Annette Ahme

Mittwoch, 22. April 2009

Strassensperrung

Pressemitteiling des Senats:
Vorbereitende Maßnahmen für Neubau der Rathausbrücke in Berlin-Mitte

Ab Donnerstag, den 23. April 2009, werden erste vorbereitende Maßnahmen in der Rathausstraße vorgenommen, die den Neubau der Rathausbrücke in Berlin-Mitte vorbereiten. Damit einher geht eine temporäre Einschränkung des Straßenverkehrs in der Rathausstraße zwischen Poststraße und Spree bis zum Beginn der Abbrucharbeiten im Mai 2009. Bei den Baumaßnahmen handelt es sich um Kanalbauarbeiten und Leitungsumverlegungen.
Mit Beginn der Abbrucharbeiten wird dann eine Vollsperrung der Rathausstraße erforderlich sein, welche für die gesamte Bauzeit aufrecht erhalten wird. Den Verkehr nehmen während der Vollsperrung die angrenzenden Straßen Mühlendamm, Spandauer Str. und Karl-Liebknecht- Str. auf.

Vor dem Abriss des Mittelpfeilers der Rathausbrücke wird zeitweise ein Joch für den Schiffsverkehr gesperrt, es steht dann nur die halbe Breite der Spree zur Verfügung. Für den Abbruch der vorhandenen Brücke, den Einschub des neuen Überbaus und den Rückbau der vorhandenen Fernwärmeleitung sind kurzzeitige Vollsperrungen für die Schifffahrt notwendig.
Für Fußgänger und Radfahrer wird die Rathausstraße, soweit es die Bauarbeiten zulassen, zugänglich sein. Ein provisorischer Fußgängerübergang stellt sicher, dass die Spreeuferpromenade und das angrenzende Nikolaiviertel auch während der Bauzeit erreicht werden können.

Für Sommer 2010 ist der Einschub des neuen Brückenüberbaus geplant, sodass man im Frühjahr 2011 mit der Freigabe der neuen Rathausbrücke für den Verkehr rechnen kann.
Die Kosten des Neubaus betragen ca. 10 Mio. € und werden vom Land Berlin getragen.
Der Neubau der Rathausbrücke wird aufgrund der vorhandenen und in Betrieb befindlichen Fernwärmeleitung, welche nordwestlich (unterstromseitig) neben der Brücke verläuft, in zwei Bauabschnitten hergestellt.

Im ersten Bauabschnitt werden die vorhandenen Überbauten und Widerlager bis an die bestehende Fernwärmeleitung heran abgebrochen. Der neue Überbau wird im Bereich vor dem Marstall vormontiert und beinhaltet u.a. eine neue Fernwärmeleitung. Nach dem Einschub des neuen Überbaus wird die Fernwärmeleitung in die neue Brücke umgeschaltet und die bestehende abgebrochen.

Der zweite Bauabschnitt beinhaltet im Wesentlichen die Vervollständigung des nordwestlichen (unterstromseitigen) Widerlagerabschnittes einschließlich der Uferwände.
Die Rathausbrücke überspannt im Zuge der Rathausstraße die Spree-Oder-Wasserstraße und verbindet das Nikolai-Viertel/Marx-Engels-Forum mit dem Schlossplatz/Marstall. Am Standort der heutigen Rathausbrücke befand sich die zweitälteste Brücke Berlins, welche damals den Namen „Lange Brücke“ trug. Diese wurde 1307 als zweiter Spreeübergang aus Holz gebaut und verband die Städte Berlin und Cölln. Ende des 17. Jahrhunderts wurde diese Holzbrücke durch eine steinerne Brücke, bestehend aus 5 Bögen, ersetzt und erhielt den Namen Kurfürstenbrücke.

Ende des 19. Jahrhunderts folgte der komplette Umbau der Kurfürstenbrücke mit der Ausbildung von nur 3 Bögen und der Tieferlegung der Gründung unter Beibehaltung der kleinen Mittelöffnung. Die Gründungselemente der Widerlager und des rechten Strompfeilers haben heute noch Bestand.
Nach 1945 wurden die 3 Steinbögen wegen ihrer Kriegsschäden abgetragen und der Übergang durch provisorische Einfeldbrücken wieder hergestellt. Im Zuge der Errichtung des „Palastes der Republik“ wurde die Brücke, die nun den Namen Rathausbrücke trägt, umgebaut. Das zur Zeit vorhandene Brückenbauwerk hat eine Breite von 18,00 m und besteht aus zwei hintereinander angeordneten Einfeldbrücken, welche beide auf dem in der Spree verbliebenen massiven Strompfeiler auflagern. Die vorhandenen Widerlager wurden ebenfalls umgebaut und mit massiven Auflagerkonstruktionen aus Stahlbeton versehen.

Bauwerksdaten der neuen Rathausbrücke:
Bauweise Stahlverbundkonstruktion
Gesamtstützweite 40,80 m
Gesamtlänge Bauwerk 44,70 m
Breite zwischen den Geländern 18,00 m
Lichte Durchfahrtsbreite 26,50 m

Montag, 13. April 2009

Brücke teurer und der Bau dauert länger


Am 11.4.2009 schreibt die TAZ :
Planungsbüro verkalkuliert sich - Fehlplanungen bremsen Brückenbau
Die Kosten für die neue Rathausbrücke in Mitte steigen um mehr als die Hälfte auf rund 9 Millionen Euro. Auch soll der Bau länger dauern. Die Ursache dafür seien Fehlplanungen, sagt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
VON SEBASTIAN HEISER

Der Neubau der Rathausbrücke wird teurer und später fertig als geplant. Die Brücke verbindet den Schlossplatz, auf dem früher der Palast der Republik stand, mit dem Nikolaiviertel. Jetzt hat das Bauunternehmen Strabag den Auftrag für den Neubau der Brücke erhalten - für 9,3 Millionen Euro. Hinzu kommen laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung noch Kosten in Höhe von 1 Million Euro für die in die Brücke integrierten Telefon- und Stromleitungen. Ursprünglich sollte die Brücke 6 Millionen Euro kosten.
Laut einer Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) steigen die Kosten um mehr als die Hälfte, weil "die ersten Bauplanungsunterlagen einer ordentlichen Überprüfung nicht standhielten". Das Planungsbüro habe falsche Annahmen über den Untergrund der Brücke getroffen. Jetzt muss das Fundament tiefer im Boden verankert werden. Außerdem sei der Stahlpreis gestiegen.
Durch die Fehlplanung geht auch der Zeitplan nicht mehr auf. Im Frühjahr 2008 wollte der Senat den Bau noch bis Dezember 2010 fertigstellen. Der neue Termin ist "Anfang 2011", so die Sprecherin von Junge-Reyer.
Die Rathausbrücke steht an einem der ältesten Brückenstandorte Berlins. Der erste Bau entstand im Jahr 1307: Eine hölzerne Querung verband damals Cölln mit Berlin. 1695 wurde hier die erste Steinbrücke Berlins gebaut. Acht Jahre später setzte man ein von Andreas Schlüter geschaffenes Reiterstandbild des Großen Kurfürsten darauf.
Die Gesellschaft Historisches Berlin hatte sich mit dem Forum Stadtbild, dem Verein Berliner Historische Mitte e. V. und der AG Rathausbrücke dafür eingesetzt, dass der Neubau nach historischem Vorbild gestaltet wird. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte das abgelehnt.

Quelle:
http://www.taz.de/nc/regional/berlin/aktuell/artikel/1/fehlplanungen-bremsen-brueckenbau